Die USA und China versprechen der Welt, deutlich mehr für den Klimaschutz zu unternehmen

Abkommen auf dem Apec-Gipfel in Peking getroffen

Am 12. November gab es auf dem 22. Apec-Gipfel, unter Anwesenheit der drei größten Volkswirtschaften der Welt (USA, Japan und China) von China und der USA ein positives Zeichen hinsichtlich der CO2-Emissionssenkung. Bislang ging es trotz Kyoto-Protkoll wenig voran. Vor 18 Monaten erkannten beide Volkswirtschaften die Gefahren des Klimawandels an und riefen eine Arbeitsgruppe zur Prüfung von Gegenmaßnahmen ins Leben. Da nach diesem Bekenntnis lange nichts zu hören war, kam es um so überraschender, das sowohl US-Präsident Barack Obama und der Gastgeber XI Jinping ein weitreichendes Abkommen zur Eindämmung ihrer jeweiligen Schadstoffemissionen vorstellen. Das Bankett gilt als großer Fortschritt für die internationale Klimapolitik.

China sagt im Rahmen des Abkommen erstmalig CO2-Emissionssenkungen zu

Chinas Präsident XI Jinping sieht die stetigen Erhöhungen des CO2-Ausstoß für unumgänglich, versprach jedoch eine Senkung die CO2-Emissionen ab 2030.  Das Abkommen mit der Zusage sich an die vereinbarten Kimaziele, mit der in Aussicht gestellten Reduzierung der CO2-Emissionen zu halten, erfordert keine Bestätigung vom Kongress. Das Einhalten könnte schwierig werden, wenn das Parlament die Umweltbehörde EPA und deren Vorschriften versucht auszuhebeln.

Die USA hält das Abkommen für einen Meilenstein

Immer wieder ist John Kerry der Antreiber und ein globales Klimaabkommen für 2015 noch für möglich hält. Das auf dem Apec-Gipfel getroffene Abkommen hält er für historisch. Er betont wenn beide Nationen an einem Strang ziehen, verändere das die Welt, da dann auch weitere Industriestaaten folgen werden. Beide Weltwirtschaften sind für etwa 40 Prozent der Treibhausgase verantwortlich und somit die größten Klimasünder. Die letzten Schritte, auch wenn diese nicht einfach zu gehen waren, sind wichtig und bringen das Rad schneller zum Rollen. Auf der UN-Klimakonferenz sollen weitere Abkommen getroffen werden. Noch sieht Greenpeace die Versprechungen als zu unverbindlich an und steht dem Abkommen noch skeptisch gegenüber. Es liegt nun in den Händen der Verantwortlichen, den Worten Taten folgen zu lassen.